
Hinter den Linien
Nicht jede Wahrnehmung lässt sich in Worte übersetzen - Manche Dinge zeigen sich nur kurz — einem Blick, in einer Stimmung, einen Ort.
Genau dort entstehen meine Arbeiten: reduziert, offen genug damit etwas nachklingen kann.
Mich interessieren weniger klare Abbildungen als Wahrnehmungen, Stimmungen und das, was oft nur für einen kurzen Moment spürbar wird.
Mit Bleistift und Aquarell versuche ich keine perfekte Wirklichkeit festzuhalten.
Viele Arbeiten bleiben bewusst fragmentarisch. Linien brechen ab. Farben verlaufen. Flächen bleiben leer.
Nicht, weil etwas fehlt - sondern weil gerade dort Raum für einige Gedanken entsteht.
In Werkreihen wie "Hainewalde im Blick" verschmelzen vertraute Orte mit innerer Wahrnehmung.
"Orte im Nebel" beschäftigt sich mit Erinnerung und Vergänglichkeit.
Und die Arbeiten wie "Innenräume" oder "Wartezimmer" erzählen von stillen Zuständen, Beobachtungen und Momenten, die oft zwischen Worten liegen.
Dabei stehen für mich nicht Lautstärke oder Sichtbarkeit im Vordergrund.
Das Zeichnen für wird zu einer Möglichkeit, diesen inneren Räumen sichtbar zu begegnen - ohne dabei alles erklären zu müssen.
Und auch wenn viele meiner Bilder ruhig oder nachdenklich wirken, begleitet mich dabei oft ein leiser trockener Humor.
Weil zwischen Stille, Beobachtung und den kleinen Absurditäten des Alltages manchmal nur eine sehr feine Linie liegt.
atelierfreiheit.
Materialien und Originale
Die Originalarbeiten von "Wartezimmer des Lebens" ,
"Hainewalde im Blick" sind 30x40 cm,
Schmincke HORADAM auf 400g/m² Papier.
Die beiden Werkreihen "Innenräume" sind A3 ,
Schmincke HORADAM auf 180 g/m² Papier
Die Arbeiten "Orte im Nebel" sind zwischen A5 und 17x25 cm ,
Schmincke HORADAM auf 300g/m² Papier.
Alle Arbeiten stehen in begrenztem Umfang zum Verkauf.