Erste Räume
Jeder Weg beginnt mit einem ersten Raum.
Diese Arbeiten gehören zu den Anfängen von Atelierfreiheit. Sie zeigen die ersten Schritte einer Bildsprache, die sich bis heute weiterentwickelt. Sie stehen nicht außerhalb der späteren Werkreihen, sondern am Anfang ihres Weges.
Kleine Aquarelloriginale

Die zwölf Arbeiten versammeln drei kleine Reihen über Abstand, Halt und Öffnung. Figuren begegnen einander, bewegen sich auf gemeinsamen Linien oder stehen an Übergängen, an denen Raum nicht nur trennt, sondern auch Möglichkeit wird.
Die Formate bleiben klein, die Räume darin nicht.
Zwischen Weg, Grenze und Gegenüber entsteht eine stille Ordnung, in der Nähe bestehen kann, ohne dass Abstand verschwinden muss.
Wo der Raum weiter wurde
Lichträume
Zwischen Halt und Abstand
Blickräume
Zwischen Weg und Halt
Blickräume
Die Welt macht weiter, aber falsch
Die Welt bleibt in Bewegung.
Termine finden statt, Wege werden gegangen, Gespräche geführt.
Und trotzdem stimmt etwas nicht mehr.
Die Arbeiten dieser Reihe zeigen Momente, in denen das Äußere weiterläuft, während der eigene innere Takt verloren geht. Nähe, Orientierung und Vertrautheit verschieben sich – manchmal kaum sichtbar, aber deutlich genug, um alles anders erscheinen zu lassen.
Das schwerste Gramm
Nicht jeder Weg wird gegen die Zeit gefahren.
„Das schwerste Gramm“ bewegt sich zwischen Gegenwind, Erschöpfung und dem Versuch,
trotz allem weiterzufahren.
Was mitfährt
Manche Strecken werden schwer, lange bevor der Anstieg beginnt.
Die Figuren bleiben klein, fast verloren im Raum — als würde manches Gewicht nicht am Körper hängen, sondern irgendwo dahinter.
Innenräume I
Diese Arbeiten bewegen sich an der Grenze zwischen Wahrnehmen und Innehalten.
Es sind Räume, die man nicht betritt.
Man trägt sie in sich.
Sie entstehen dort, wo Gedanken nicht zur Ruhe kommen,
wo etwas weiterwirkt, auch wenn es längst vorbei sein sollte.
Ein Druck ohne klare Form.
Ein Ziehen ohne Richtung. Schichten aus Wahrnehmung,
Erinnern und dem, was unausgesprochen bleibt.
Diese Werkreihe bewegt sich durch solche inneren Orte.
durch Momente und Enge, Überforderung und Rückzug.
Nicht alles löst sich auf.
Nicht alles wird hell.
Aber manchmal entsteht dazwischen ein stiller Bereich.
Ein Raum, in dem man kurz bleiben kann, ohne sich erklären zu müssen.
Innenräume II - Schwellenräume
"Schwellenräume" ist eine Werkreihe über vorsichtige Bewegung.
Die Arbeiten zeigen keine Ankunft, sondern den Moment davor;
Ein Hinsehen, ein Annähern, ein erstes Vertrauen in das, was trägt.
Zwischen Stillstand und Weitergehen entsteht ein leiser Raum.
Es bleibt offen.
Aber etwas beginnt.
Orte im Nebel
In diesen Arbeiten beginnt die Verbindung von Erinnerung und Landschaft. Später wurden die Orte offener, fragmentarischer und ließen mehr Raum für die eigene Erinnerung der Betrachtenden.
Hainewalde im Blick
Hier verbinden sich Augenzeichnungen mit Aquarellmotiven
aus Hainewalde und der Umgebung.
Es sind keine klassischen Ortsansichten, sondern
Erinnerungen, die im Blick auftauchen.
- verschwommen, nur teilweise sichtbar.
Wege, Gebäude, Landschaften erscheinen nicht als exakte Abbildungen,
sondern als Erinnerung an Orte, die sich verändern.










































