Lichträume
Licht, das den Schatten kennt
Die Arbeiten sind heller, atembarer und zugänglicher als viele der Innenräume - ohne den Schatten auszublenden.
Es sind leise Bilder in Aquarell und Bleistift: offene Fenster, helle Ränder, Schwellen und stille Momente, in denen etwas leichter wird, ohne einfach leicht zu sein.
Ein Anfang. Ein Raum für Wärme, Abstand und leises Weiteratmen.
Am stillen Rand
Manchmal reicht ein schmaler Ort, um wieder Halt zu finden. Nicht alles muss betreten werden,
manches darf erst aus der Nähe möglich werden.
Leise Resonanz
Ein Kreis aus Helligkeit, fast mehr Klang als Form.
In seiner Mitte bleibt eine kleine Figur — nicht verloren, sondern gehalten von dem, was um sie schwingt.
Wo Stille Raum bekam
Das Licht steht nicht gegen den Schatten. Es kommt leise dazu, tastend, noch unvollständig, aber spürbar.
Fenster, offene Ränder und stille Schwellen werden zu Orten, an denen etwas beginnen darf,
ohne schon laut oder sicher zu sein.
Licht findet Wege
Licht bewegt sich durch Flächen, Strukturen und Übergänge. Es taucht auf, bleibt zurück oder trägt etwas, das im Bild nur leise sichtbar wird.
Für mich ist Finden der Moment, in dem etwas beginnt.
Bleiben bedeutet, dass etwas verweilt.
Tragen heißt, dass etwas Halt gibt.
Die Bilder erzählen davon nicht ausdrücklich.
Sie lassen es geschehen.
So entsteht keine feste Geschichte, sondern ein heller Zwischenraum,
in dem etwas beginnen, bleiben oder getragen werden darf.











